enkeltauglich leben

Redaktion

Die Redaktion hütet den Gründungsimpuls von Oya. Die Mitglieder der Redaktion entscheiden – im Sinn eines Redaktionskreises – in einem gemeinstimmigen Prozess, auf welche Weise das für das gute Leben für alle Wesentliche im Magazin zum Ausdruck kommt.

 

Oya-Redakteurinnen und Redakteure leben an ländlichen und großstädtischen Orten, manche mit, manche ohne Kinder, manche mit, manche ohne Tiere, ihre Weltmittelpunkte und ihre Lebensläufe sind verschieden und vielfältig. Ausgabe für Ausgabe kommen sie zusammen und setzen die organisch wachsende Arbeit an dem Magazin fort.

 

Oya hat keine Chefredaktion. Rotierend übernehmen in der Regel zwei Mitglieder aus der Redaktion diese Rolle, eines ist formal verantwortlich im Sinne des Presserechts. Bei ihnen laufen dann inhaltliche und organisatorische Fäden zusammen, weiterhin wird, etwa in den wöchentlichen Telefonkonferenzen, mit der ganzen Redaktion nach dem Konsensprinzip gearbeitet.

 

Bisher war Johannes Heimrath Herausgeber von Oya. Derzeit verabschiedet er sich von dieser Rolle. Die Redaktion berät, ob damit die Position der Herausgeberschaft entfällt, oder ob sie neu mit einer Gruppe von Menschen, die den ursprünglichen Gründungsimpuls von Oya hüten, besetzt werden soll.
Zu den Aufgaben der Redaktion gehört es, die Schwerpunktthemen der Ausgaben zu wählen, sie lädt externe Autorinnen und Autoren ein, Beiträge zu schreiben, sie hütet die Commonie und die Bücherseiten, pflegt auch die Website und ihre Kanäle in den sozialen Medien. Zur Redaktion gehören ebenso die Rubrikenredakteurinnen und -redakteure, sie gestalten und verantworten die Rubriken Permakultur, Bildung und Gemeinschaft. Die Entstehung mancher Ausgaben wird begleitet von kuratierenden Menschen, die mit ihrer Lebenspraxis bei der Ausrichtung der Themen und der Art und Weise des Fragenstellens wichtige Impulse geben. Die Redaktion steht im Austausch mit dem Hütekreis und der Genossenschaft, so trägt zusehends ein Netzwerk von Menschen das Magazin, die auch untereinander einen Austausch pflegen.

 

Die Redaktionsmitglieder nehmen monatlich jeweils zwischen null und 800 Euro aus dem Soli-Topf, der durch die finanziellen Hütekreis-Beiträge gefüllt wird. Das Tätigsein für Oya ist für die Redaktion keine Lohnarbeit, sondern ein Geschenk, beitragen zu dürfen. Je nach Bedürfnissen nehmen sich Redakteurinnen und Redakteure Geld heraus, das ihre Subsistenz ermöglicht. Manche finanzieren durch ihr Tätigsein für Oya andere unbezahlte Tätigkeiten quer; andere wiederum erhalten für Dinge, die sie neben Oya tun Honorare oder Lohn, und brauchen kein Geld aus dem Topf.

 

Austausch, Ideen und Gedanken an die Redaktion: redaktion(at)oya-online.de