enkeltauglich leben

Über uns

Andrea Vetter

Mein Weltmittelpunkt ist das »Haus des Wandels« in Ostbrandenburg, ein Standbein habe ich auch in der großen Stadt Berlin. Geboren wurde ich 1981 in Süddeutschland. Als Transformationsforscherin lehre ich an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig »Transformationsdesign«. Als freie Mitarbeiterin denke, texte und vortrage ich auch für das »Konzeptwerk Neue Ökonomie« in Leipzig. Als Geschichtenträumerin bin ich seit 2017 im Oya-Redaktionskreis dabei. Als Mutter, Freundin und Liebende übe ich mich darin, den Raum zwischen Freiheit und Verbundenheit täglich neu in Balance zu halten. Außerdem backe ich gerne Käsekuchen.

Anja Marwege

Im Widerstand um Gorleben groß geworden fand ich in der Kunst des geschriebenen Wortes sowohl Ausdrucksweise wie auch Notwendigkeit, Geschichten vom guten Leben im Hier und Jetzt zu erzählen. 2013 kam ich zunächst als Autorin, dann ab 2017 als Teil des Redaktionskreises zu Oya. Als Ackerfrau und Hausbauende, als Brotbäckerin und Projektanstoßende, als Mutter und als Reisende bin ich mit dem Leben auf dem Hof und im Dorf verbunden wie mit meiner wendländischen Großfamilie, mit Menschen, die ich an Orten des Wandels besuche und mit dem sich stetig enger knüpfenden Netzwerk von Gemeinschaften in der Welt.

Jochen Schilk

Geboren 1974, abgebrochenes Studium der Ethnologie in meiner Heimatstadt München. Seit 1998 lebe ich im Lassaner Winkel in Vorpommern, wo ich seit 2001 zunächst für die Zeitschrift KursKontakte und ab 2010 für deren Nachfolgerin Oya tätig bin.

Johannes Heimrath

Seit dem Start von Oya bis zum Dezember 2020 habe ich die Herausgeberschaft von Oya verantwortet. Viele Menschen kennen mich in verschiedenen Rollen, von denen ich mich meinem Alter entsprechend nach und nach verabschiede. Dennoch bleibe ich Oya weiterhin beratend verbunden. Vertiefen wird sich ein neuer Forschungsabschnitt in meiner Biografie, in dem ich die Frage untersuche: Können wir in unseren Breiten wirklich, wirklich vollständig vom verfügbaren Land leben? Wir werden sehen, wie sich das komplexe Landwirtschaftsprojekt »Allmendhof Klein Jasedow« in den vor uns liegenden Wandeljahren entfaltet.

Lara Mallien

Seit 1998 betreue ich als Redakteurin selbstgegründete Zeitschriftenprojekte. 2010 wurde Oya zu einem meiner wichtigsten derzeitigen Lebensprojekte. Ich lebe in einer ca. 30-köpfigen Gemeinschaft in dem vorpommerschen Dörfchen Klein Jasedow. Dort engagiere ich mich unter anderem für den Verein Europäische Akademie der Heilenden Künste und unseren Selbstversorgungsgarten ebenso wie für das beginnende Landwirtschaftsprojekt »Allmendhof Klein Jasedow«. Seit ich denken kann, sind neben der Sprache Musik und Tanz für mich die wichtigsten Ausdrucksweisen.

Luisa Kleine

Seit einigen Jahren darf ich mich durch spannende Zusammenhänge wie living utopia, der Gemeinschafts- und Klimagerechtigkeitsbewegung und künstlerischen Aktivismus bewegen und bin nun bei Oya gelandet. Gerade lebe ich in einer kleinen, auf regionalen Wandel ausgerichteten Gemeinschaft in Nordhessen und freue mich über ihr Entstehen.

Lotte Selker

Aus dem Siebengebirge bei Bonn kommend, begegne ich gern zauberhafter Natur, aber auch verschiedenen Tälern und Bergen, die ich dann versuche zu verbinden: so beschäftigen mich Ideen zum guten Leben und Lernen, Klimafragen oder auch Getreidekaffeesorten. Mich faszinieren mutig sprießende Projekte, die mehr Scheinwerferlicht bekommen sollten, sowie wundersame Erfahrungswelten, die unsere Horizonte erweitern. In Leipzig studiere ich Elementare Musik- und Tanzpädagogik und frage darin nach dem Wesentlichen und der Kraft von Klang und Körper.

Marlena Sang

Einst ein totaler Stadtmensch, bescherte mir ein langer Neuseelandaufenthalt Wandel in vielerlei Hinsicht und einen regen Kontakt mit der Gemeinschaft in Klein Jasedow, in der ich seit Frühling 2015 samt Sohn und Partner lebe. Als Grafikerin brachte ich Oya mit in die Welt. Dankbar für ihre Themen, die meine Entwicklung mittragen, freue ich mich, wie sich die Trennung zwischen Arbeit und Leben auf natürliche Weise weiter auflöst. Neben den Herausforderungen des Gemeinschaftslebens engagiere ich mich im Lassaner Winkel in Projekten, die in unserem Umfeld das »gute Leben« möglicher machen.

Matthias Fellner

Ich habe vor ein paar Jahren das Leben als moderner Stadtmensch an den Nagel gehängt und mich in den dunklen Wald begeben. Im Nebel der spirituellen Suche habe ich im Allgäu eine selbstorganisierte Gärtner-Ausbildung gemacht und mich mit diesem Grundwissen dann ein Jahr lang auf Wanderschaft begeben. Unterwegs war ich mehrmals im Austausch mit Oya und schloss mich dann 2016 dem Redaktionskreis an und war drei Jahre Teil der Klein Jasedower Gemeinschaft. Zur Zeit lebe ich mit meiner Partnerin in Alfter und erkunde dort Landschaften, Lebenskunst und Elfen-Gärten.

Matthias Fersterer

Ich wurde 1980 in Innsbruck inmitten hoher Berge geboren. Nach ausgedehnten Studien- und Wanderjahren durch Irland, England und die Bretagne zog es mich in die sanft wellige Hügel- und Küstenlandschaft des Lassaner Winkels. Seit 2009 ist mein Weltmittelpunkt Klein Jasedow, wo ich unter anderem diese damals noch namenlose Zeitschrift mitbegründet habe. Wenn ich nicht Sauerteigbrot backe, Cider keltere oder meinen beiden Kindern Geschichten erzähle, kümmere ich mich um Oya und den Drachen Verlag und pflege die Beziehung zum »Haus des Wandels« in Ostbrandenburg.

Robert Volkmer

In Berlin geboren und der Stadt überdrüssig geworden, bin ich 2015 nach Klein Jasedow gezogen, um dort in Gemeinschaft zu leben. Und wie das Schicksal es so wollte, wurde zufällig ein Platz des Grafik-Designers frei, den ich mit großer Freude angenommen habe. Nun bin ich eine Weile bei Oya, und dadurch und durch musizieren, illustrieren, schmieden, Yoga und andere kreative Tätigkeiten wird mein Leben immer reicher.