Aboprämien

Oya hat bereits 2500 Abonnentinnen und Abonnenten überzeugt. Absolut gesehen, scheint das noch nicht sehr viel zu sein, aber dafür, dass das Heft vor allem von persönlicher Empfehlung lebt, ist das nach zwei Jahren eine großartige Ermutigung.

Sind Sie bereits Abonnent? Dann können Sie entscheidend dazu bei tragen, Oya wirtschaftlich auf die sichere Seite zu bringen: Wenn alle, die Oya bereits abonniert haben, die Zeitschrift weiterempfehlen und nur je eine neue Abonnentin oder einen neuen Abonnenten gewinnen, ist es geschafft! Zum Dank schenken wir Ihnen als Aboprämie eines der folgenden fünf Bücher.

Dieses Angebot gilt nicht für geworbene Mini-Abos.

Bombensicher

Autor: Stefan Liedtke

Diese Kurz-DVD (Laufzeit etwas über 10 Minuten), von Stefan Liedtke als Benefiz für den Nuclear-Free Future Award produziert, enthält zwei Exklusiv-Musikvideos, produziert von Robert Riedt. Diese bieten spannende, unter die Haut gehende musikalische Kommentare zum Atomzeitalter. Dazu gibt es einen Interview-Ausschnitt und Portraits der beteiligten Künstler. Die DVD ist gleichermaßen interessant für an Zeitgeschichte Interessierte und gesellschaftspolitisch Engagierte wie für Musik-Fans.

Schulflucht

Autor: Liv Haym

Verlag: Drachen Verlag

Das bundesdeutsche Schulsystem schneidet nicht nur im PISA-Test mittelmäßig bis schlecht ab. Es ist auch das einzige System in Europa, wo Kinder – wie seit der Gesetzgebung im Jahr 1938 – noch immer von der Polizei gefesselt zum Schulgebäude gebracht werden können. Es gilt nicht nur die Schulpflicht, die gibt es entsprechend in ganz Europa auch. Es gilt darüber hinaus der Schulanwesenheitszwang, und der macht allen Kindern, die mit dem System nicht kompatibel sind, Schwierigkeiten. Sie können nicht so lernen, wie sie gebaut sind, denn vor allem musische Begabungen, die ein anderes Lernen bedingen, werden von der herkömmlichen Schule nicht unterstützt. Es bleiben zwar gewisse Privatschulen, aber wenn das Kind partout nicht zur irgendeiner institutionellen Form von Schule passt – was macht man dann? Wenige Eltern können ins Ausland ziehen, um ihren Kindern dort ein freies Lernen zu ermöglichen. Und nur in Ausnahmefällen haben Eltern den Mut, den unkonventionellsten Weg zu gehen und ihre Kinder in Deutschland zu Hause zu unterrichten. Sie trotzen Bußgeldern und kämpfen gegen den ständig drohenden Entzug des Sorgerechts. Liv Haym hat einen einzigartigen Weg eingeschlagen: Mit viel Fantasie und geschickter Kommunikation nach außen verbarg sie ihre Tochter vor den Behörden wie vor der neugierigen Nachbarschaft: Zur Schulzeit war Tochter Klara zu Hause und lernte mit ihrer Mutter und allein, und zwar so gut, dass sie schon in frühen Jahren eine Laufbahn als Pianistin einschlagen konnte. Nun ist die Tochter aus dem Haus, studiert weiter Klavier, und die Mutter erinnert sich. Ihr Buch ist ein umfassender Beleg für die Kreativität, die sich Bahn bricht, wenn das selbstbestimmte Lernen bedingungslos unterstützt wird. Als autobiografischer Roman verfasst, hilft das Buch allen, die wissen, dass ihre Kinder besser ohne Schule gedeihen würden, und nach Ermutigung suchen, einen ungewöhnlichen Weg zu gehen.