Beitrag vom 27.06.2020

Fürstand für das gute Leben

Ein offener Brief aus der Redaktion anstelle einer »Verortung aus gegebenem Anlass«.

Liebe Leserin, lieber Leser,

ursprünglich wollten wir an dieser Stelle dem Wunsch von einigen von Ihnen und euch nachkommen, politische Orientierung zu geben und Oya in der Fülle alternativer Medien zu verorten. In den vergangenen Monaten haben immer wieder einzelne unserer Autorinnen und Autoren in Medien, die nicht nur vielen von uns sehr zweifelhaft vorkommen, Interviews gegeben oder Artikel geschrieben. Oya wurde dort sogar aktiv beworben. Daraufhin haben wir eine Kündigung erhalten und eine Bildungs­redakteurin verloren; eine langjährige Leserin hat sich erschüttert an uns gewandt und erzählt, dass einige ihrer Freundinnen und Bekannten plötzlich fragwürdige Theorien von sich gäben, seit sie sogenannte Corona-Demos besuchten. Mit vielen Menschen in ihrem Umfeld könne sie kein vernünftiges Gespräch mehr führen. »Warum nehmen derzeit so viele Menschen denkerische Abkürzungen, akzeptieren bereitwillig einfache Antworten auf komplexe Fragen und stürzen sich in blinden Aktionismus?!«, fragte sie und bat uns eindringlich: »Bitte positioniert euch!«
Wir haben bei einer Redaktionssitzung stundenlang diskutiert, eine weitere Telefonkonferenz ausführlich dokumentiert, mit dem Schreiben eines Artikels begonnen und bis kurz vor Drucktermin viele, viele Mails hin und her geschrieben, bei denen wir durchaus nicht immer einer Meinung waren. Wir fühlten uns verpflichtet, aufzuklären, zu orientieren, Stellung zu beziehen. Bei der dazu nötigen Beschäftigung mit dem, was andere gerade tun und denken, hätten wir fast aus dem Blick verloren, auf welche Weise Oya tatsächlich Orientierung bietet, Ausgabe für Ausgabe.
Welcher Wahrheit ist Oya verpflichtet? Wir sind kein investigatives Blatt, das versteckte Zusammenhänge aufdeckt, wir identifizieren keine Hintermänner, die Übles im Schilde führen. Die Wahrheiten, denen wir verpflichtet sind, sind offensichtliche: die Sonne ernährt alles Leben auf unserer Planetin, der Regen lässt die Saat aufgehen, alle Lebewesen sind miteinander verwandt, alle Menschen sind gleichwürdig, unsere Freiheiten sind miteinander verwoben. Offenkundig respektieren viele unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen diese Wahrheiten nicht. Doch warum das so ist und wie sie zu verändern wären, dafür gibt es leider keine ganz einfachen und schlichten Erklärungen.
Immer tiefer fragend, wollen wir vielmehr verstehen, warum es denn so vielen Menschen so wichtig zu sein scheint, den einen »wahren« Grund für vielfältige Krisen zu erfahren. Woher kommt die Überzeugung, es könne nur eine Wahrheit geben, woher der Wunsch, dass diese möglichst schlicht und einfach sein solle? Welche ethischen Folgen ergeben sich aus dem Erkennen einer bestimmten »Wahrheit«? Und falls sich daraus keine ergeben: Welchen Sinn hat dann ein Reden darüber, außer jenem der Unterhaltung? Selbstverständlich wollen wir uns durch jede unserer Ausgaben mit Ihnen und euch unterhalten, aber: Wir wollen nicht Unterhaltung, keinen kurzweiligen Zeitvertreib bieten, sondern mit der gebotenen Ernsthaftigkeit auf die Qualität der Zeit aufmerksam machen, in der wir hier und jetzt leben. Und wir wollen herausfinden, welche Handlungen wirklich angebracht sind.

Mit dem Nicht-Wissen leben
In welcher Zeit leben wir hierzulande – in einem der Zentren des derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Weltsystems? In einer Zeit des beginnenden Chaos, des Übergangs, der Metamorphose, des Zeitenwechsels, der Transformation, der Umbrüche, der Unsicherheiten, des Nicht-Wissens. In einer Phase, in der wir nicht wissen, in welchem der absehbaren, vermutlich eher düsteren Zukunftsszenarien unsere Kinder einmal leben werden – und fast alle Redaktionsmitglieder leben mit Kindern und fühlen ob dieser Ungewissheit täglich tiefen Schmerz –, ist es nur allzu verständlich, dass viele Menschen auf der Suche nach ­einfachen Antworten sind, nach sicheren Gewissheiten, nach kurzen Erklä­rungen. Und in den Medien, im Internet, in Zeitschriften, in Videoblogs, allerorten kursieren angebliche Wahrheiten, Erklärungen und Gewissheiten. Dass sie kursieren dürfen, verdanken wir unseren Vorfahrinnen und Vorfahren, die von 1789 über 1848, 1919, 1945 bis 1989 für diese Freiheit, die Rede- und Pressefreiheit, mutig gekämpft haben. Manche kamen dabei ums Leben.
Was wir in jeder der vergangenen achtundfünfzig Ausgaben, und insbesondere auch in der hier vorliegenden, versuchten und versuchen, ist, deutlich zu machen: Diese kurzen Erklärungen darüber, wer gut und wer böse sei, wer recht habe und wer irre, wer schuldig und wer unschuldig, wer Täter und wer Opfer sei – die gibt es nicht. Vor allem: Die Frage nach solchen verkürzenden Antworten ist die falsche Frage, ist falsch gestellt, wenn es darum geht, die heute lebenden Kinder und deren Kinder – und eben dies meint »enkeltauglich leben« – würdig zu begleiten, so dass diese in den nächsten 30, 60, 200 Jahren für sich selbst und miteinander ein gutes Leben zu gestalten vermögen.
Die Frage, die stattdessen gestellt werden sollte, heißt: Wie können wir im Hier und Jetzt, an dem Ort, an dem wir uns behausen, gut leben – »gut« freilich nicht im Sinn von »bequem« oder »so angenehm wie möglich« missverstanden, sondern: »umfassend gut«, »gut für alle« – nicht nur für uns und die uns nahen Menschen in diesem Teil der Welt? Es ist herausfordernd, dabei mit dem Unrecht, das wir und unsere Vorfahren und Vorfahrinnen verübt haben, umzugehen. Ist es überhaupt möglich, die Traumatisierungen, die wir und diese erlitten haben, zu heilen? Wie können wir konkret mithelfen, Normen, Rituale, Infrastrukturen und Institutionen zu verändern und neu zu schaffen, so dass diese hier und anderswo weniger Leid bringen, sondern uns vielmehr dabei unterstützen, in diesem umfassenden Sinn gut zu leben?
Es geht uns in Oya darum, miteinander viele verschiedene neue, alte und künftige Wege zu finden, um auf diese Fragen zu antworten, Ihnen und euch von gelingender Praxis zu erzählen und Menschen dazu zu inspirieren, ausgetretene Wege zu verlassen und sich auf Seitenpfaden, Haupt- und Nebenwegen ebenso wie auf neu zu bahnenden Straßen oder Trampelpfaden auf die Suche nach dem guten Leben zu begeben. Wir möchten Sie und euch ermutigen, sich dabei nicht durch die Scharmützel am Wegesrand aufhalten zu lassen, die vermutlich in diesen Zeiten des Chaos, des Wandels, des Nicht-Wissens zunehmen werden.

Fürstandskraft entwickeln
Widerstand ist dort notwendig, wo Menschen durch ein Regime gewaltsam unterdrückt und verfolgt werden und kein anderes Mittel erkennen, um Freiheit und Gerechtigkeit zu erlangen. ­Widerstand ist dort notwendig, wo Vertreter demokratischer Staatsgewalt verbrecherisch handeln. Widerstand ist dort notwendig, wo Maschinen Leben vernichten. Widerstand ist überall dort notwendig, wo unsere Nachbarinnen bespuckt, unsere Kinder bedroht und Menschen als »Andere« beschimpft, ausgegrenzt und behindert werden.
An allen anderen Stellen wollen wir lieber von »Fürstand« sprechen – dem Eintreten für das gute Leben hier und jetzt!

Bleiben Sie mutig,
die Redaktion

geschrieben von Oya Redaktionskreis
am 27.06.2020

23 Kommentare

von Wolfgang Hopp am 27.06.2020

«Großartig - Eure großartigen Gedankengänge helfen mir wunderbar mich aus der bisher nicht ganz freiwillig selbst gewählten Rechtfertigungsfalle, der Erklärungsfalle zu befreien... Ich verbeuge mich vor der Schöpfung (mir ist das inhärent GUTE in ihr gewahr - wir sind alle ein Teil in ihr)»

von Christian Schorsch am 28.06.2020

«Liebe Redaktion, ganz herzlichen Dank für dieses Statement. Ich finde euren Standpunkt und die generelle Arbeitsweise sehr vorbildlich und freue mich immer wieder darüber, dass ihr den Blick weitet, den Fokus auf das Große Ganze lenkt und das Lebensdienliche als Orientierung in den Mittelpunkt rückt.»

von Timo Ollech am 29.06.2020

«Liebe Oya-Redaktion, bitte lasst euch nicht einschüchtern, wenn gelegentlich mal die Grenzen des Mainstreams überschritten werden. Das sollte doch einem Magazin, das sich ohnehin von Anfang an ziemlich am Rande des gesellschaftlichen Mainstreams bewegt, eigentlich selbstverständlich sein. Im Zusammenhang mit diesem Beitrag wurde ich auf einen Vorfall aufmerksam, der traurigerweise dazu geführt hat, dass das großartige Blog "Medienrealität" eingestellt wird: https://medienblog.hypotheses.org/9621 Es stimmt mich sehr traurig, wie zur Zeit Diskurse durch Scheuklappen auf allen Seiten zerstört werden. Zum Thema Mainstream empfehle ich Noam Chomskys Text "What Makes Mainstream Media Mainstream" aus dem Jahr 1997: https://chomsky.info/199710__/»

von Bianca am 30.06.2020

«Ihr Lieben, welche wahre Worte da geschrieben wurden. In der derzeitigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandlungsphase kommt es doch letztendlich darauf an, für UNSER EIGEN Handeln endlich Verantwortung zu übernehmen. ALLES ist im Wandel begriffen und wir müssen uns dazu nicht unbedingt klar positionieren. Wir wissen ja teils selbst noch nicht wohin die Reise nun genau geht, oder etwa doch?! Ich bin der Meinung, ganz im Sinne der morphogenetischen Felder, es ist durchaus möglich durch unser EIGENHANDELN die Welt zu verändern. Gerade wir Eltern müssen täglich neu dazu helfen, unseren Kindern die richtigen Gedanken zu vermitteln. Nicht Panik, Angstmacherei und Apokalypse-Denken, sondern Liebe füreinander, nachhaltiges Handeln im Täglichen (auch wenn es nur so kleine Dinge sind, wie eben KEIN Plastikschwimmbecken zu kaufen und es nur zum Spaß mit TRINKwasser zu füllen) und ganz viel Wissen über die natürlichen Zusammenhänge der Welt und der Verortung des Menschen darin als TEIL NICHT ALS HERREN DER SCHÖPFUNG!!!! In diesem Sinne macht weiter so. Ich bin für FÜRSTAND, das vermittelt positive Resonanz. Namaste :)»

von Konne am 30.06.2020

«Sehr schöner Fürstand - auf den Punkt gebracht, warum OYA so wunderbar ist! DANKESCHÖN!»

von Walter Hempe am 06.07.2020

«Das Narrativ der Pharmalobbyisten um Merkel ist "Ohne Impfung nie wieder ein normales Leben". Deutschland soll "führend" in der Weltgesundheitspolitik werden, denn Pharma ist der Markt, der die Autos ablösen soll. SIE werden Euch ungeimpft in Eueren Elfenbeinturm einsperren und dort gut leben und Euer Nicht-Wissen frönen lassen. »

von Lem am 07.07.2020

«Es gibt kein richtiges Leben im falschen.=========================Sagte Wer?=================== Jedenfalls nicht Oya.=====================Oder: Tut der Kapitalist was er liebt und nicht was ihm nützt, wird er von dem was ist nicht unterstützt.=================Oder: In der Gefahr und der größten Not, bringt der Mittelweg den TOD.========================Oder: Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen, liebe Redaktion. Peinlich, euer schamhaftes Schweigen. Aber nicht für mich. Ich lache darüber. »

von Frank Vaillant am 25.07.2020

«Schon seit ihr in Oya den Neo-Kolonialherren Prinz Charles als herausragenden Visionär vorgestellt habt, überlegen wir immer wieder, unser Oya-Abonnement zu kündigen. Das schwammige Gerede in eurem aktuellen Brief "Fürstand für das gute Leben" hat uns nun deutlich gemacht, dass wir das schon längst hätten tun sollen. Beim ersten Absatz wurde uns sogar übel , denn darin bezieht ihr auf indirekte und hinterhältige Art sehr wohl Stellung. Wieder einmal predigt ihr die Haltung des Nicht-Wissens. Diese ist absolut angebracht, wenn es um das unfassbare Wunder des Lebens geht - nicht jedoch angesichts der lebensverachtenden Zwangsmaßnahmen, mit denen das menschliche Sozialgefüge nun in erschreckend kurzer Zeit noch weiter zerstört wird. Dass ihr da wegschaut und leichthin von "Scharmützeln am Wegesrand" sprecht, macht eure Suche nach dem guten Leben zur Farce. Ihr seid offensichtlich voll eingespannt bei eurem "megatechnischen Pharao" in der Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Systems. Wir hatten uns zeitlebens gefragt, wie Millionen Deutsche die Grausamkeiten unter Hitler zulassen konnten. Seit Corona begreifen wir es. Unzählige Menschen, von denen wir es nicht erwartet hätten, entpuppen sich derzeit als Mitläufer. So auch ihr. Wenigstens wissen wir jetzt, woran wir sind. Frank Vaillant (unter diesem gemeinsamen Namen hatten wir zu dritt die Oya abonniert)»

von Horst Volkhammer am 31.07.2020

«Das erkannt zu haben hat mir eine Probenummer und der gelegentliche Blick online gereicht mich vom Abo abzuhalten. Man versteht sich wohl als Philo-Presse für Nichtakademiker, aber “es kommt darauf an die Welt zu verändern“. Das Postwachstum läßt noch auf sich warten, wie lange noch? Apriori ist das Geld meiner Enkel schon wieder mal verteilt worden. Leider sind von unseren Lebenseinstellungen keine 80 Mill. hierzulande zu überzeugen, deshalb wird''s wohl ohne (Öko) Diktatur nicht abgehen. Peinliches Thema, aber nicht zu vernachlässigen um den Traum der Postwachstumsphase zu verlängern. Aber so schön wie 1989/90 wird''s nimmer.»

von Lars Benlein am 10.08.2020

«Liebe Oya-Redaktion, wenn dieser wirre, in keiner Weise einen Standpunkt beziehender Text das Ergebnis einer stundenlangen Redaktionskonferenz ist, dann bin so richtig froh, euch nicht schon vorher wahrgenommen zu haben. 1000 Worte, ohne einen Standpunkt zu beziehen, krass. »

von Martha am 12.08.2020

«Liebes Oya-Team, leider kann ich mich den Worten von Frank Vaillant nur anschließen. Ich hätte es ungern so drastisch ausgedrückt, aber so ist es, er bringt auf den Punkt, was auch ich empfinde. - Was für eine große Enttäuschung, Eure aktuelle Mut- und Tatenlosigkeit! Dabei wisst Ihr doch: "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Nasenflügelatmung ist schön und gut, reicht im Moment aber leider nicht mehr. Wenn ich Euch mal überlegt, wie sich z.B. das World Economic Forum strategisch aufstellt, dann kann ich Eure zarte Träumerei von der Notwendigkeit, "Fürstandskraft" zu entwickeln, wirklich nur noch belächeln. Ihr hättet "Oya" selbstverständlich nutzen können, um wissenschaftlich aufzuklären und gegenzusteuern, und Ihr hättet gegen die globalen Pläne der Pharmakonzerne Stellung ganz klar beziehen und deren Machenschaften beschreiben können. Ich bin sicher, z. B. Herr Dr. Wodarg hätte Euch gern ein Interview gegeben. Daran wäre gar nichts "Ehrenrühriges" gewesen, ganz im Gegenteil. Und wenn ich an die friedliche Demo am 1.8. in Brlin denke: da war zu einem ganz großen Teil eigentlich die Oya-"Zielgruppe" vertreten! Zu spät. Ihr habt anscheinend bloss die Fahnen der "Reichsbürger" und Thorsten Schulte gesehen, und Euch in Eurer journalistischen Gesamteinschätzung dann der Süddeutschen Zeitung, der taz und dem Tagesspiegel angeschlossen. Schade, ich hätte etwas ganz anderes von Euch erwartet! (Habt Ihr mal etwas von dem Begriff "agent provocateur" gehört?) Lebt wohl, es war eine schöne Zeit mit Oya, aber ich öffne lieber meine Augen, auch wenn es im Moment sehr traurig macht.»

von Nea Wolkenfluss am 13.08.2020

«... ich finde Eure Idee, Fürstand zu entwickeln sehr gut! Die beste Gelegenheit dies, gemeinsam mit Anderen, friedlich ein- und auszuüben ist (nach meiner festen Überzeugung) die Demonstration am 29.8. in Berlin! Wie Ihr schreibt, gibt es in Eurer Redaktion kontroverse Meinungen. Das ist gut so! Und ich möchte gern alle diejenigen bei Euch ermutigen, zu kommen, die sich selbst ein Bild machen möchten, und die dazu bereit sind, unvoreingenommen in Kontakt mit anderen Menschen zu treten und sich mit diesen friedfertig und liebevoll auszutauschen. Wäre das nicht legitim - und ganz in Eurem Sinne? Ihr wollt ja, wie Ihr in Eurem offenen Brief schreibt: "... herausfinden, welche Handlungen wirklich angebracht sind." Tut es einfach! In diesem Sinne: ich freue mich auf einen offfenen Austausch, mit Euch und allen anderen den Menschen vor Ort! Liebe Grüße! Nea»

von Rüdiger am 16.08.2020

«Liebes Oya-Team, dieser Beitrag ist das Ergebnis einer stundenlangen Diskussion Eurer Redaktion? Ich bin enttäuscht + wünschte mir, Ihr versammeltet Euch noch einmal und hörtet Euch in Ruhe den Beitrag von Gabriele Knabbe an, sie hat über 30 Jahre lang als Journalistin gearbeitet, ist unverdächtig, wirre Verschwörungsmythen zu verbreiten: "Corona & die Krise der Medien - Journalistin redet Klartext (Gabriele Knabbe)" vom 10.8.2020: https://www.youtube.com/channel/UC0ABxG3__GwQSmJ8f8C-o4Q In dieser Situation wäre "Oya" eigentlich wichtig wie nie - als Stimme der Vernunft! Ich wünschte, Ihr könntet Euch endlich den Protesten gegen die m. E. längst nicht mehr verhältnismäßigen Maßnahmen anschließen! (Insbesondere Kindern, Alten und Schwachen wird jeden Tag unsägliches Leid zugefügt, im Namen des sogenannten "Infektionsschutzgesetzes".) »

von James Taylor am 19.08.2020

«Liebe Oya-Redaktion, die Entscheidung der Redaktion „nicht jedes Scharmützel am Wegesrand“ aufzunehmen, ist klug und in diesen Zeiten die beste Entscheidung, die man treffen kann. Nicht jedem Schwein, das aktuell durchs Dorf getrieben wird, folgt der Untergang des Abendlandes, und nicht jedem Schwein, auch wenn es grunzt, entfleucht verbal beim Trab durch das Dorf weltbewegendes. Wer Polarisierung braucht und, wie einige Leserkommentare nahelegen, nur die Polarisierung akzeptiert – und ankündigt ohne Polarisierung das Abo zu kündigen -, denkt gelinde gesagt gerade einmal so weit wie ein Schwein scheißt. Oya versucht das Ganze nicht aus dem Blick zu lassen, was eine andere Dimension hat und genau aus diesem Grunde wohltuend unaufgeregt mit Worten in die Zukunft zeigt. Wer Schweinegrunzen mag, findet in den asozialen Medien den passenden Sound. Widerstand ist ein großes Wort und induziert fälschlicherweise große Taten, die zu leisten wären, um welches Unheil auch immer abzuwenden. Tatsache ist, dass Gebirge durch Wasser und Wind geschliffen werden und am Ende den Sandstrand bilden, auf dem der Unaufgeregte an seinem Teint arbeitet. Widerstand, insbesondere wenn er starr und unbeweglich ist, bringt nichts, wird er doch am Ende auch geschliffen, übrigens wie die Umstände, die er beseitigen möchte. Reibung ist der Widerstand, der durch Kontakt entsteht und unhaltbare Zustände atomisiert. Die Freiheit, von der sehr viele reden, aber zu oft nur und ausschließlich die eigene Freiheit des Egoismus meinen, ist zwingend auch die Freiheit des anderen und keine Verfügungsmasse egoistischer Betrachtung. Die Würde des Menschen und der Respekt dieser Würde macht den Unterschied zum Tier im Menschen. Sie zu beanspruchen ist Menschenrecht, sie bei denen zu schützen, die selbst dazu nicht in der Lage sind, ist Menschenpflicht. Dem letzten Absatz des Redaktionstextes ist also als Zusammenfassung dessen, welche Rolle Oya aus Sicht der Redaktion eingeräumt werden soll, nichts hinzufügen. Nur das Wort „Fürstand“ zu wählen ist ein Schnellschuss. Es handelt sich dabei ja nicht um eine Wortneuschöpfung, sondern ein Wort aus der Zeit des Barock, dass allerdings nicht, und hier kommt das Problem, dem Sinne nach ausdrückt, was im Text beschrieben wird. Im Wort Fürstand steckt eine Pflicht, gemeint ist im Text der Redaktion aber eine Verantwortung als Entscheidung des freien Willens. In der Tat gibt es wohl noch keinen Begriff für das, was Oya zusammenfassend unter dem Arbeitstitel Fürstand beschreibt. Muss es aber auch nicht.»

von Melanie am 19.08.2020

«Liebe Oya, ich bin ebenfalls überrascht über euren NichtStandpunkt. Mit Fürstand kann ich viel anfangen, aber nicht inhaltsleer. Die aktiven Menschen, die sich kritisch mit der Coronapolitik auseinander setzen und Demos organisieren oder sie besuchen, sind hier in meiner Gegend auch (ex-?)Oya Leser*innen, zumindest im Denken, Fühlen und Handeln euren Themen sehr verbunden. Ich schließe mich daher Nea W. Mit ihrer Einladung an. Herzlicher Gruß aus dem Nordwesten»

von Auf der Suche am 20.08.2020

«Es schwierig, allein für sich zu sorgen. Fürstand ohne Hilfe von anderen, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Ich bin auf der Suche nach einer weiblichen Frau, einem Weibe oder Weibsbild, wie man früher sagte. Tatsächlich denke ich, dass auch heute noch naturbelassene und naturverbundene weibliche Wesen dieses Land bevölkern. Frauen die sich gern in der Natur aufhalten und einen direkten und unverstellten Zugang zu ihrem Körper haben, sich daran erfreuen können. Frauen die mir geistig und intuitiv mindestens gleichrangig sind. Ich vermisse eine Frau, der z.B. die Namen Heide Göttner-Abendroth, Ernest Bornemann und Leo Bronstein etwas sagen und die möglicherweise sogar fähig ist, das gesamte weltanschauliche Spektrum und die damit verbundenen Theorien der letzten 200 Jahre in sich zu integrieren und wiederzufinden. Eine Frau, die sich dessen bewusst ist, dass wir linke und rechte Hände und ebensolche Gehirnhälften haben. Ein Mensch, der auch um die Vergänglichkeit allen irdischen Strebens weiß. Übrigens bin ich eher einfach gestrickt. Ich stelle keine großen Anforderungen an Umgangsformen und Verhalten. Die natürliche Aura ist mir wichtig und nichts Menschliche ist mir fremd. Obwohl Akademiker und philosophisch interessiert, arbeite ich gern als Gärtner. Meine Couch und meine Bücher würde ich gerne mit auf Reisen nehmen, daher verreise ich eher selten, obwohl es viele Kulturen und Völker gibt, die ich unbedingt näher kennenlernen würde. Vielleicht mit dir? Dann schreibe mir: auf.der.suche@posteo.de»

von Elisabeth am 20.08.2020

«at James Taylor: Wussten Sie eigentlich, was für intelligente und liebenswerte Tiere Schweine sind? Ich wünsche Ihnen viele, neue und friedlich-liebevolle Einsichten und jede Menge Fürstand, von uns allen. Ganz herzliche Grüße, und sehr gern bis zum 29.8. in Berlin! Ihre Elisabeth»

von Lem am 22.08.2020

«Zum Beispiel könnte sich Oya im öffentlichen Raum für Gemeinschaftsgärten und Selbstversorgergärten einsetzen. Anzustreben ist: Jede Stadt müsste per Gesetz für, sagen wir, 30% der Bevölkerung (je nach Bevölkerungsstruktur und örtlichen Gegebenheiten) Gemeinschaftsgärten ausweisen und anteilig Plätze für die Selbstversorgung zur Verfügung stellen müssen. Die näheren Deteils sind zu evaluieren und die Rahmenbedingungen vor dem Gesetzgebungsprozess zu bestimmen. Für diese Anliegen, die Oya eigentlich vertritt, fehlt 1. die Repräsentation auf politischer Ebene 2. die systematische, parteiübergreifende und interdisziplinäre Interessenvertretung und 3. das Verständnis für den Ernst der Lage. Drittens meint die Verschränkung mit der technologischen Entwicklung und globalistischen Verstrickungen und Abhängigkeiten, die insgesamt und zusammengenommen nur als VERHÄNGNIS begreifen kann.~~~~~~~~~~~~~Lest Stanislaw Lem! "Das Fiasko", "Solaris", "Friede auf Erden". "Der futurologische Kongress". »

von Elena am 27.08.2020

«Liebe (leider wohl ehemalige) Freunde und Freundinnen, die Menschen sollen aufeinander zugehen, sich gegenseitig anhören, empathisch sein usw., ja ich weiß, und ich habe es auch versucht. Inzwischen ist für mich aber eine Grenze erreicht, und ich habe genug von der Feigheit, dem „Nicht-wissen-wollen“ und dem Duckmäusertum, das mich umgibt. Daher ein paar deutliche Worte. Ich bin fest überzeugt: jeder Mensch muss sich jetzt klar positionieren, es ist höchste Zeit unsere Demokratie, ja, unsere Menschenrechte zu verteidigen - und jeder hat die Pflicht sich jetzt klar und unmissverständlich dazu zu äußern, zu sagen, wie er sich das zukünftige Zusammenleben von uns allen auf dieser Erde vorstellt, und wie er leben möchte. Wenn Ihr die aktuellen "Coronaschutzmaßnahmen" und Einschränkungen der Grundrechte durch unsere Regierung wirklich "alternativlos" findet, dann wünsche ich Euch alles Gute in der "Neuen Normalität" - mit "solidarischen Alltags-Masken" für alle, „Social Distancing“, verpflichtenden PCR-Tests, Zwangsquarantäne und Isolierung von Kindern, „COVI-Pass“, „ID2020“, RNA-Impfstoff, Desinfektionsstationen, Markierungen am Boden für Laufrichtungen im Büro, und vielem anderen mehr.- Ich persönlich habe für mich entschieden , dass ich bei diesem Irrsinn nicht mitmache, denn das alles erinnert mich eher eine Welt, wie sie George Orwell in seinem Buch „1984“ beschrieben hat. Und ich werde meinen Protest gegen diese angeblich alternativlose Zukunftsvision auch zeigen, als nächstes bei der „Querdenken“-Demo am 29.8. in Berlin.* Ihr könnt jetzt besorgt Eure Stirn runzeln, mich bei der Gesundheitspolizei, Herrn Lauterbach oder Herrn Spahn denunzieren, und/oder weiter „Tagesschau“, ZDF, Sascha Lobo, den „Volksverpetzer“ und Herrn Drosten gucken. Ist mir egal. Nur eine Bitte hätte ich: Wenn Eure Kinder bzw. Angehörige der nachwachsenden Generation Euch später, vielleicht in 15 oder 20 Jahren, einmal fragen sollten, warum ihr das alles mitgemacht habt, dann sagt bitte nicht, es hätte Euch niemand gewarnt, und Ihr hättet Euch ja auch im Widerstand engagiert, wenn Ihr von dem Unrecht nur etwas gewusst bzw. geahnt hättet.- Denn die Warnungen hat es gegeben, und der Betrug, den unserer Regierungen, zusammen mit WHO, WEF, Pharmaindustrie und den sogenannten "Qualitätsmedien" begangen haben, war offensichtlich und durchschaubar für jeden,  Informationen waren für jedermann (und jede Frau) frei zugänglich. (Zum Beispiel auf der Website des Virologen Dr. Wolfgang Wodarg, außerdem haben die Verantwortlichen, allen voran das „World Economic Forum“ ihre mit der angeblichen „Pandemie“ verküpften Pläne ja sogar selbst im Internet veröffentlicht.-) In der (vielleicht unbegründeten und naiven) Hoffnung bzw. Vorstellung, dass Ihr vielleicht doch noch die Augen aufmacht, bevor es zu spät ist. Eure Elena *Aktuelles Interview mit Michael Ballweg über die Versammlungsfreiheit: https://youtu.be/EwKCm_kFiUo https://www.nzz.ch/amp/international/demo-verbot-die-begruendung-des-berliner-senats-ist-skandaloes-ld.1573331?__twitter_impression=true»

von valeú am 28.08.2020

«Beachtlich, wie viele Menschen aus der Gemeinschaftsszene oder weitere Oya Leser*innen/Schreiber*innen mit den Schwurbel-Demos sympathisieren und darin verrennen. Offen mit Nazis, Anti-Semit*innen, Reichsbürger*innen, Identitärer Bewegung und Rassist*innen auf die Straße zu gehen ist natürlich der Weg, der unsere Gesellschaft dazu bringt gemeinsam unser aktuell herrschendes System und die Klimakrise zu überwinden und dabei ALLE Menschen mitzunehmen... natürlich NICHT. Bitte ganz viel Herrschaftskritik und überwinden von staatlichen Strukturen sowie Banken-/Konzernmacht organisieren, aber doch bitte nicht im Schulterschluss mit Nazis und anderen Rechtsoffenen Gruppierungen. Auf diesen Demos finden immer wieder verstesteckt oder auch klar und offen klare Polarisierungen gegen Migrant*innen und anderen Kulturen statt. Zeigt eine klare Kante gegen rechtes Gedankengut. Erinnert euch bitte an eure Werte. Kein Vergessen! Informiert euch zu den Hinterleuten dieser Demos und distanziert euch!!!»

von Distanzheini am 31.08.2020

«Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von den hundert agent provocateurs mit ihren nagelneuen Reichsflaggen auf der Reichstagstreppe, ich distanziere mich hiermit auch von den gleichgeschalteten Leid(t)medien und ihren regierungsamtlichen Auftragebern. Ich distanziere mich vom kriminellen Verhalten der politischen Klasse insgesamt, von der Dummheit, Selbstgerechtigkeit und von der Feigheit, Gewissenlosigkeit und dem Nihilismus der massenmedienkonsumierenden, SUV-fahrenden Eigenheimbesitzer,.... »

von Ayla am 08.09.2020

«@ valeú - "Schwurbel-Demos", das ist ja genau der Jargon, den Volksverpetzer, Correctiv und tagesspiegel so gerne pflegen, mit ihrer Diffamierung und Hetze gegen die angeblich "rechtsoffenen "Querdenke-Demos"- Wer selbst vor Ort war, oder sich die Mühe gemacht hat, für etwas längere Zeit einen Livestream zur verfolgen, zB. den von ()RT Deutsch), der kann dieses huilflose "Framing" zum Glück richtig einordnen und weiss dass dort ganz überwiegend vernünftige Menschen demonstriert haben, die sich für Demokratie, Liebe und Verhältnismäßigkeit einsetzen! Redakteurinnen und Leserinnen von Oya, die sich noch orientieren möchten, um Fürstand entwickeln zu können, lege ich diesen Film ans Herz, es ist ein Gespräch mit drei türkisch-stämmigen Menschen, die an der Demo am 29.8. teilgenommen haben (und nein, es sind keine Erdogan-Anhänger). einfach mal den Hass vergessen, selber denken und statt lauter "Distanzierung" und "Social Distancing" vielleicht mal aufeinanderzugehen, friedlich miteinander reden? Wie wär''s? Früher war das auch in der Konfliktforschung mal eine weitverbreitete Idee, kaumm nzu glauben, aber es gabn sogar mal die Idee mit Nazis zu REDEN, um sie wider für die Demokratie zu gewinnen. Heute natürlich undenkbar! : https://www.youtube.com/watch?v=qa6u7bCVm10 »

von Michael Knorr am 09.09.2020

«Liebe OYARedaktion, wie ihr seht, überschreibe ich folgendes mit meinem vollständigen Namen. Ich muss gerade stehen, vor dem was meine Meinung ist. Es stimmt, damit mache ich mich angreifbar... Als Therapeut, der mit traumatisierten Menschen arbeitet, weiß ich um die Dynamiken, wie mit Ohnmacht und autoritären Strukturen, Ausgrenzung, Gewalt und Beschämung umgegangen werden muß, um darin (als Kind) zu überleben. Es stimmt, einfache Antworten auf das, was gerade gesellschaftlich geschieht, wäre zu simpel. Also setze ich mich damit auseinander und mache mein Suchen, mein Zweifeln, mein Ringen und meine Gedanken sowie wie mein fachliches Wissen, das aus dem schöpft, was gerade als eine vorübergehende Wahrheit in der Psychotherapie gilt, transparent, ähnlich wie mein Kollege Prof. Dr. Ruppert. Ich zeige mein Hin und Her. Ich zeige meine Ängste und andere nehmen Anteil und fühlen sich mit mir und ich mich mit ihnen nicht allein in diesen Hin und Hers. Daraus erwachsen meistens neue Umgangsweisen. Ja es stimmt: das NichtWissen hat seine Berechtigung und bewahrt vor Enge und Einfachheit. In einer Demokratie ist es wichtig, dass Unterschiede vertreten sind, dass diese Unterschiede diskutierbar bleiben und Raum bekommen ohne andere zu dominieren. In einer PaarbeziehungsTherapie plädiere ich für die Transparenz und das Aussprechen innerer Anteile, Zwiespälte und Nachdenklichkeiten und Ängste, ohne eine Lösung dafür zu haben. Diese Ängste, Zwiespälte und offenen Fragen von euch kenne ich nicht und es wundert mich deshalb auch nicht, wenn in den Kommentaren über euch von "Duckmäusertum" gesprochen wird. Warum habt ihr eure Dirkussion der Redaktion nicht öffentlich gestellt? Eure "Stellungsnahme" als Ergebnis eurer Diskussion gibt sicherlich nicht das farbige Bild dieser Diskussion wieder... (?). Ähnlich den Kindern, die unter den Umständen ihrer Eltern leiden und manche schwere innere und äußere Verletzungen davontragen, weil sie den Kontext nicht verlassen können, geht es mir. Ich kann diese Welt nicht verlassen, weil ich ein Teil des Systems bin. Einige von meinen Bienen finden den Weg nicht zurück, weil ihr Orientierungssinn zerstört wurde von Mitteln, die von unserer Regierung erlaubt werden. Wenn ich Soja und Artikel mit Palmöl kaufe, trage ich möglicherweise dazu bei, dass Urwälder reduziert werden und wenn ich ein Handy benutze, mache ich mich mitschuldig an der Art und Weise, wie seltene Erden abgebaut werden. Das ist eine Kinderweisheit. Ich verstehe nicht, wenn es euch um die Zukunft von Enkel und Kindern geht, dass eure Gedanken, Ängste und Ohnmachtgefühle nicht auch Gegenstand eurer Artikel sein sollte. Was nützt mir ein Acker, der mit Permakultur gepflegt wird, wenn gleichzeitig die Anforderungen der EU Vorgaben an "normale" Bauern steigen und ein Umsteigen zu Alternativen immer mehr erschwert werden. Da darf man und frau doch nicht schweigen... sondern sollte mit diesen Menschen reden, sie verstehen in ihrer Zwangslage und Ambivalenzen und selbstbewußt ohne Bekehrungsabsichten im Gespräch bleiben. Ohnmacht aushalten - ausatmen, sich wahrnehmen und dann sich äußeren (sich selbst laut reflektieren). Icjh versteh eure Haltung nicht, ich verstehe eurer obiges Schreiben nicht. Könnt ihr öffentlich dazu Stellung nehmen? »


Kommentar schreiben




Bitte helfen Sie uns zu verhindern, dass die Kommentarfunktion von Spam-Software missbraucht wird und lösen folgende kleine Rechenaufgabe:


sieben minus vier =