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Die (Un)Nachhaltigkeit des Reisens

Durch die Brille der Permakultur-Prinzipien auf den eigenen Urlaub geschaut.

von Gregor Scholtyssek , erschienen in 52/2019

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© Foto: Elke Ehrhardt

Reisen ist unnachhaltig. Nach langjähriger Beobachtung muss ich feststellen: Wenn ich auf Reisen bin, lebe ich weniger nachhaltig als zu Hause. Unterwegs bin ich gezwungen, ab und zu konventionelle Lebensmittel zu kaufen, für die ja meistens Boden zerstört und viel Erdöl investiert wird. Ich finde selten unverpackte Lebensmittel. In Aufstrichen und ähnlichen verarbeiteten Produkten sind meistens Zutaten von anderen Kontinenten. Wenn ich nicht mit dem Holzkocher kochen kann, muss eine Gaskartusche aus Alu her. Ich benutze Züge und Busse, die zwar umweltfreundlicher sind als das Auto, aber ebenfalls große ­Mengen an Energie verbrauchen. Meine Klamotten gehen auf Reisen schneller kaputt als zu Hause; und ich kann Dinge wie Schraubgläser, die ich sonst mehrmals nutzen würde, oft nicht mitnehmen, weil der Platz im Gepäck fehlt. Wenn ich sie dann wegwerfe, muss ich feststellen, dass es an vielen Stellen keine Mülltrennung gibt …
Reisen ist wertvoll. Trotz des bisher Gesagten kann das Reisen selbstverständlich auch gute Auswirkungen haben: Wer sich in einer anderen als der gewohnten Umgebung aufhält und anderen Kulturen begegnet, lernt mehr über die Welt und kann sich selbst besser reflektieren. Wer gut beobachtet, kann überall kleine und große Inspirationen für ein nachhaltigeres Leben finden. Und schließlich kann unser Geist in der Fremde oft loslassen und sich erholen.
Es scheint mir also lohnenswert, einmal genau darüber nachzudenken, warum es so reizvoll ist, unterwegs zu sein, und wie sich das Reisen nachhaltiger gestalten lässt. Wie ich festgestellt habe, lassen sich Permakultur-Prinzipien auch auf das Reisen anwenden. Besonders die ursprünglichen Formulierungen von Bill Mollison scheinen mir hier sehr hilfreich zu sein. Sie werden, wie ich finde, viel zu wenig angewandt – zumal sie bisher selten übersetzt wurden und zum Teil auch ziemlich sperrig bzw. nicht auf Anhieb verständlich sind. Ich nutze die Gelegenheit also zugleich, um verständliche Übersetzungen vorzuschlagen. Als Beispiele dienen einige Aspekte, die mir an der Gestaltung meines Urlaubs im vergangenen Jahr als gelungen erscheinen.

Beziehungsbildende Platzierung!
So gibt es etwa das Prinzip »relative location«. Wörtlich übersetzt, empfiehlt es eine »beziehungsbildende Platzierung«, was ich folgendermaßen interpretiere:
Damit die Dinge in unseren Systemen in effektive Kooperation miteinander treten oder einander Rückkopplungen geben können, müssen sie fürein­ander erreichbar sein – das heißt, es muss eine räumliche Nähe oder eine starke kommunikative Verbindung geben.
Je weiter ich im Urlaub wegfahre, umso größer wird der Abstand zu meinen gewohnten Zusammenhängen. Das kann sehr wertvoll sein: Im vorletzten Jahr hat meiner Freundin und mir eine Schiffsreise nach Island sehr gutgetan, um einen Trauerfall zu verarbeiten. Je näher ich aber an meinem Wohnort bleibe, umso mehr Dinge kann ich tun und erleben, die später meinen Alltag zu Hause unterstützen. Letzten Sommer haben wir uns aufs Fahrrad geschwungen und die Umgebung erkundet. So konnten wir zugleich unsere Hofsuche im Umland verstärken, meine Eltern besuchen, zwischendurch kurz nach Hause fahren, um den Garten zu versorgen, bei einer Freundin auf dem Bäuerinnen-Hof aushelfen, dort den Überfluss der süßen Früchte haltbar machen und nach Hause transportieren –fast ohne fossile Energie zu verwenden.

Multifunktionalität!
Darin steckt auch schon das nächste Prinzip: die Multifunktionalität. Was Mollison mit »every element serves multiple functions« umschrieb, übersetze ich so:
Wenn die einzelnen Bestandteile von Systemen auf vielfältige Weisen eingebunden werden und jeweils mehrere Zwecke erfüllen, dann spart das Energie.
Ein Urlaubsbeispiel dafür ist unser Aufenthalt auf dem befreundeten Bäuerinnen-Hof: Hier haben wir uns nicht nur erholt und Landluft geschnuppert, sondern auch viel über das Hofleben gelernt, bei jedem Spaziergang Früchte gesammelt, die wir für den Winter haltbar machen konnten, eine Freundschaft gepflegt – und darüber hinaus Campingplatzgebühren gespart.

Redundanz!
Das Gegenstück zur Multifunktionalität ist die Redundanz, also die mehrfache Abdeckung wichtiger Apekte – »every function is supported by multiple elements«:
Wenn wichtige Funktionen auf verschiedene Weisen abgedeckt werden können, bleiben sie auch dann stabil, wenn einzelne Elemente ausfallen.(Oder sprichwörtlich: »Bei wichtigen Angelegenheiten nicht nur auf ein einziges Pferd setzen!«)
Im Urlaub haben wir das etwa hinsichtlich der Verpflegung beherzigt: Um uns möglichst umweltfreundlich zu ernähren, haben wir so viele unverpackte, regional erzeugte Bio-Lebensmittel mitgenommen, wie in die Fahrradtaschen passten; dazu konnten wir Früchte und Wildkräuter aus der Natur sammeln. Außerdem haben uns die Mülltonnen der Supermärkte mit noch gut essbarem Allerlei beschenkt. So waren wir seltener darauf angewiesen, mit unserem Geld zweifelhafte Produktionsbedingungen zu unterstützen.

Biologische Ressourcen nutzen!
Apropos Produktion: Bill Mollison empfahl die Verwendung biologischer Ressourcen – »use biological ressources«. Weiter gefasst, könnte man auch sagen »Materialien und natürliche Prozesse, die sich selbst erneuern«, denn:
Das Nutzen von Materialien, die die Natur kontinuierlich entstehen lässt, sowie von natürlichen Vorgängen – etwa der Eigenmotivation von Menschen, Tieren oder Pflanzen – spart sowohl Kosten als auch Energie und erzeugt zudem keine Schadstoffe.
Hier ist ein Urlaubsbeispiel offensichtlich: Statt mit fossilen Brennstoffen weit weg zu fahren und dann dort »fun activities« zu konsumieren, haben wir einfach unseren eigenen Bewegungsdrang genutzt, um herumzukommen – und sind mit Muskelkraft zu den schönsten Ausblicken gefahren. Schon durch die körperliche Bewegung entstehen Glückshormone. Unsere Bewegung wird – so effizient, wie es keine Maschine zu leisten vermag – durch organische Brennstoffe angetrieben, nämlich durch Nahrung. Da wir unterwegs immer frisches Obst und andere Lebensmittel gefunden haben, war ein Motivationskreislauf in Gang gesetzt. Dafür brauchten wir nicht einmal Flaschengetränke, abgepackte Süßigkeiten oder ähnliche Produkte, die erst von Sattelzügen angeliefert werden müssen.

Erzeuge keinen Abfall!
Im vorangegangenen Prinzip steckt ein weiteres, das später David Holmgren besonders hervorgehoben hat – und das ich hier auch betrachte, weil es mir für nachhaltiges Reisen sehr wichtig vorkommt: Erzeuge keinen Abfall – »produce no waste«!
In einem idealen System kann jeder Output eines Elements als Input für ein anderes genutzt werden. Jeder ungenutzte Output hingegen wird zu einem Schadstoff für das System.
Auf Reisen erzeugt man schneller Müll als zu Hause, weil man öfter den Ort wechselt und keinen Kühlschrank zur Verfügung hat. Um Abfall zu vermeiden, nehmen wir zum Beispiel stabile Dosen und Beutel von zu Hause mit, in denen wir Essen verpacken. Wir pinkeln draußen und waschen uns in Seen, was den Bedarf an Leitungswasser reduziert. Wenn wir Wanderführer oder Radkarten brauchen, versuchen wir, sie auszuleihen oder gebraucht zu kaufen; interessante Prospekte lesen wir vor Ort und legen sie wieder zurück; ausgelesene Bücher verschenken wir oder tauschen sie gegen andere. Funktionskleidung aus Plastik ziehe ich nur im Notfall an (etwa wenn es stark regnet und keine Aussicht auf eine Möglichkeit zum Trocknen von Wäsche besteht), denn bei jedem Waschen von synthetischer Kleidung werden Hunderttausende Mikroplastikpartikel ausgespült. Zum Ausgleich sammle ich Müll auf, den ich in der Landschaft finde. Wofür ich mir bei den letzten Reisen keine Zeit mehr genommen habe, obwohl es viel Spaß macht, sind selbstgebastelte Postkarten aus Verpackungen und Zeitungsschnipseln, mit denen man ganz individuelle Urlaubsgrüße verschicken kann.

Energieeffiziente Gestaltung!
Vom Upcycling ist der Weg nicht weit zur energieeffizienten Gestaltung – »energy-efficient planning«:
Wenn innerhalb eines Systems Energien genutzt werden, die bereits vorhanden sind – z. B. die Schwerkraft oder Fahrten, die sowieso unternommen werden – muss dafür keine zusätzliche Energie investiert werden.
Während unseres Urlaubs hatten wir viele wunderschöne Gelegenheiten, Unterhaltung zu genießen, die sowieso da war: Statt ins Kino, ins Freibad oder in Clubs zu gehen – die alle viel Energie verschlingen –, bestaunten wir Ausblicke, die wir selbst erwandert hatten; wir schwammen in Teichen und Bergseen, genossen den Sternenhimmel, unter dem wir Nacht für Nacht schliefen, bestaunten Sonnenunter- und -aufgänge, rannten mit Hunden um die Wette, lauschten den Grillen und amüsierten uns immer wieder über die urkomischen Verhaltensweisen von Hühnern und Schafen.

Kleinteilige Potenz!
Je effizienter etwas ist, umso kleiner kann es sein. Das nächste Prinzip empfiehlt deswegen kleinteilige Potenz – »small-scale ­intensive«:
Systeme sind dann am nachhaltigsten, wenn sie auch mit begrenzten Ressourcen und geringer Komplexität funktionieren. Dies gilt umso mehr, wenn sie wiederum aus kleineren Teilen bestehen, die auch in sich selbst möglichst funktional sind.
Hier ein Beispiel aus der Welt des Geldes: Unser Urlaub hat für zweieinhalb Wochen und zweieinhalb Personen (ein Baby im Bauch erzeugt ja auch besondere Bedürfnisse) ungefähr 300 Euro gekostet. Auch so einen Betrag muss man erst einmal aufbringen, aber ich habe sogar in meinem winzigen Teilzeit-Angestelltenverhältnis in derselben Zeit ein bisschen mehr Gehalt »verdient«. Insofern ist eine Reise wie diese auch möglich, ohne eine Kette von wirtschaftlichen Fragezeichen und Sachzwängen hinter sich herzuziehen. (Zum Vergleich: Durchschnittliche Urlaubsreisen der Deutschen kosten etwa 900 Euro pro Person.) Zudem haben wir sogar noch knapp 90 Gläser Ernte eingemacht und damit für die Zeit nach dem Urlaub vorgesorgt.

Die Sukzession beschleunigen!
Bill Mollison beobachtete, dass die natürliche Entwicklung eines jeglichen Biotops in der Regel zu immer effizienterer Vernetzung und zunehmender Stabilität führt (aus einer Brachfläche wird meistens irgendwann ein Wald), was auch Sukzession genannt wird. Er empfahl, diese durch kluge Gestaltung zu beschleunigen – »accelerate succession«.
Wenn natürliche Prozesse angekurbelt werden, kann sich ein Vorhaben schneller in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln, und es können rascher hilfreiche Verbindungen entstehen.
Im Urlaub kann ich versuchen, Geld an unterstützenswerten Orten auszugeben, also zum Beispiel in kleinen Bioläden, die lokal produzierte Lebensmittel verkaufen (und damit meine ich nicht Schokolade, die in Berlin hergestellt, oder Kaffee, der in Hamburg geröstet wurde). Eine andere Form, die ich gerade ausprobiere, indem ich diesen Artikel schreibe, ist, von den Möglichkeiten des guten Lebens beim nachhaltigen Reisen zu erzählen, so dass andere vielleicht Inspiration daraus ziehen – oder mir neue Tipps geben können.

Nutzung von Übergangs- und Randeffekten!
Dieser Artikel ist zugleich ein Beispiel für das Prinzip der Nutzung von Übergangs- und Randeffekten – »edge effect«:
In den Übergangsbereichen (zwischen Ökosystemen, Lebensphasen, Arbeitsräumen, politischen Systemen, Beeten usw.) kommen vielfältigste Bedingungen, Ideen, Einstellungen und Lösungsansätze zusammen. Hier findet der meiste Austausch statt. Durch die bewusste Gestaltung vieler solcher Kontaktstellen werden Systeme vielfältiger und produktiver.
Wer kennt es nicht, dass man auf Reisen etwas erlebt, das man gerne in den Alltag mitnehmen möchte? Die gemeinsamen Spaziergänge nach dem Abendessen, die leckeren, neu entdeckten Wildkräuter, die doch auch im eigenen Hinterhof wachsen, oder das befriedigende Gefühl, ein Kompostklo zu benutzen und zu wissen, dass die eigenen Ausscheidungen zu wertvollem Kompost, statt zu Klärschlamm werden. Ich habe mir angewöhnt, solche Dinge während des Urlaubs aufzuschreiben, um mich zu Hause wieder daran zu erinnern. Am besten funktioniert das auf der Heimreise, an diesem Übergangspunkt zwischen der großen Urlaubswelt und dem kleinen Zuhause, wenn ich dieses besondere Gefühl von leichter Wehmut empfinde, aber auch Freude auf die Möglichkeiten, die ich daheim wieder haben werde. Zu Hause angekommen, warten oft schon wieder so viele Dinge, dass die neuen Vorsätze schnell wieder verblassen. In diesem Fall finde ich es hilfreich, die Randzone zu verstärken, indem ich Übergangstage einbaue, an denen ich mich noch nicht wieder in den Alltag stürze, sondern mir erst einmal Zeit nehme, das Erfahrene zu integrieren. Dabei kann ich neue Ideen auch aus einer anderen Perspektive bewerten als während der Reise, wo das Leben doch ganz anders aussah. Die Urlaubsforschung hat herausgefunden, dass der glückssteigernde Effekt eines Urlaubs hinterher nicht dauerhafter anhält, wenn der Urlaub besonders lange gedauert hat – wohl aber dann, wenn die Möglichkeit besteht, langsam wieder in den Alltag überzugehen, und wenn es genügend Zeit gibt, um dabei achtsam mit sich selbst umzugehen.
Solch ein Übergang ist auch vor einer Reise sehr empfehlenswert, um erst einmal durchzuatmen und Stress loszulassen, bevor man sich in diese ganz andere Welt namens Urlaub begibt.Überhaupt legen die Ergebnisse der Urlaubsforschung auch nahe, dass die meisten Menschen während der Vorfreude auf eine Reise und hinterher glücklicher sind als während der Reise selbst. Wenn man sich für eine Unternehmung entschieden hat und sie in Gedanken vorwegnimmt, ist die Vorfreude oft schon so stark, dass sich ein Urlaubsgefühl einstellt. Mehr noch: Die meisten Reisenden seien offenbar nach dem Urlaub glücklicher als währenddessen, wenn die Strapazen der Reise oder der innere Druck, sich amüsieren zu müssen, die Stimmung senken. Schließlich sei nicht das Wegfahren entscheidend für das Glückgefühl, sondern einfach, dass man sich für die freie Zeit Dinge fest vornehme und umsetze, die man schon lange einmal machen wollte. Manchmal reicht es also aus, sich statt einer Reise mal wieder einen Spieleabend mit Freunden vorzunehmen, endlich eine Nacht im Wald zu schlafen, oder ein Buch ohne Unterbrechung durchzulesen.

Vielfalt!
Als letztes ziehe ich noch ein Prinzip heran, das häufig falsch verstanden wird: die Vielfalt – »diversity«. Hierbei geht es ausdrücklich nicht nur darum, möglichst viel Verschiedenes zu vermischen:
Wenn in einem System Menschen, Tiere, Pflanzen und Geräte integriert sind, die vielfältige Ansprüche und Fähigkeiten mitbringen, wird einerseits zu starke Konkurrenz um die gleichen Ressourcen vermieden und andererseits gegenseitige Ergänzung und Entfaltung möglich. Jedoch: Nachhaltigkeit entsteht nicht im bunten Durch- und Nebeneinander voneinander unabhängiger Elemente; erst die Vielfalt der zwischen ihnen entstehenden Beziehungen erhöht die Wahrscheinlichkeit der Bedürfnisbefriedigung und der Entwicklung aller.
Für die Gestaltung von (Urlaubs-)Reisen interpretiere ich das folgendermaßen: Die beschriebenen Ideen müssen keineswegs für alle Menschen sinnvoll sein. Alle Reisenden machen einen anderen Urlaub und setzen die Prinzipien auf andere Weise um. Dadurch stehen wir uns nicht auf demselben Zeltplatz auf den Füßen, pflücken nicht alle am selben Johannisbeerstrauch und trampeln nicht alle dieselben Wanderpfade breit, sondern haben danach je verschiedene Inspirationen, die wir miteinander teilen können.


Gregor Scholtyssek ist angehender Permakultur-Designer. Er lebt in Dresden und gestaltet dort Nachhaltigkeitsprojekte und Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung.

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